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TurfProtecta Rasenschutz in der Geflügelhaltung

TurfProtecta Rasenschutz in der Geflügelhaltung

Natürliche Grünflächen sind in der Freilandhaltung von Geflügel die wichtigste Futterquelle für die Tiere. Zudem fördert die artgerechte Haltung der Tiere mit großflächigem Auslauf in einer natürlichen Umgebung mit einem intaktem Bodenleben das Wohlbefinden und die Gesundheit von Hühnern, Enten oder Puten. Doch der Erhalt dieser großen Grünflächen bei der intensiven Nutzung in der Landwirtschaft stellt für die Bauern eine große Herausforderung dar. In diesem Beitrag erklären wir, wie Grünflächen in der Tierhaltung mit dem TurfProtecta Rasengitter geschützt werden und damit die Freiflächen eine artgerechte Tierhaltung fördern und wirtschaftliche Vorteile bieten.

 

Warum ist der Schutz von Grünflächen bei der Geflügelhaltung notwendig?

Freilandhaltung ist unbestritten die wohl artgerechteste Form der Hühnerhaltung. Halter sollten ihren Tieren diesen Auslauf jedoch keinesfalls unbedarft und ohne Vorkehrungen gewähren, denn wie so ziemlich alles, hat auch die Freilandhaltung einige Nachteile. Ein Wesentlicher ist die intensive Beanspruchung des Bodens. Auf der Suche nach Futter picken, scharren und kratzen die Tiere ständig in der Grasnarbe. Bei einem Bauernhof mir ein paar Hühnern, die viel Platz auf den umliegenden Wiesen haben, ist das kein Problem. Dort können sich die beschädigten Stellen wieder regenerieren. Bei einer landwirtschaftlichen Freilandhaltung von Geflügel steht dem einzelnen Tier weniger Platz zur Verfügung und die Belastungen auf die Grünflächen sind deutlich höher.

Ohne einen wirksamen Schutz der Grasnarbe entsteht zuerst eine Verdichtung des Bodens, dann durch das Kratzen kahle Stellen und dann durch das weitere Scharren Mulden und Löcher. Dadurch ist die Bodenstruktur zerstört. In den Mulden sammelt sich Regenwasser, das kann nicht versickern, Keime sammeln sich in diesem Brackwasser, was Krankheiten fördert. Zudem versauert der Boden durch die andauernde Belastung durch den Kot der Tiere. Dieser kann durch das fehlende Bodenleben nicht mehr natürlich abgebaut und verwertet werden. Daher muss dieser Boden regelmäßig ausgetauscht oder aufwendig aufgearbeitet werden, um die Flächen wieder zu begrünen und für die Tierhaltung zu nutzen. Das verursacht hohe Kosten für den Landwirt und die bearbeiteten Flächen sind lange Zeit nicht nutzbar.

Wie verhindern Rasenschutzgitter das Abnutzen von Grünflächen?

Das Rasengitter TurfProtecta schütz dauerhaft die Grasnarbe und den darunterliegenden Boden. Das feste und witterungsbeständige Kunststoffgitter kann auf bestehende Grünflächen befestigt oder auch bei der Neuanlage mit eingebaut werden. Der Rasen wächst durch das TurfProtecta Rasengitter hindurch und mit der Zeit verwächst sich das Gitter fest mit der Grasnarbe zu einer verfestigten und belastbaren Oberfläche. Das Gitter verhindert damit die Verdichtung des Bodens und die Beschädigung der Grasnarbe. Ebenso wird die natürliche Drainage des Bodens erhalten und Regenwasser kann versickern. Der größte Vorteil durch die mit TurfProtecta geschützten Flächen besteht aber im Erhalt des natürlichen Lebensraums in der Grasnarbe und im Boden. Durch das intakte Bodenleben durch Mikroorganismen und Insekten, können sich abgefressene Grünstellen schnell wieder regenerieren, die Tiere finden ausreichend Würmer und Insekten und vor allem kann der Kot der Tiere vom Boden aufgenommen und abgebaut werden.  

Dadurch sind diese mit dem TurfProtecta Rasengitter geschützten Freilandflächen deutlich länger landwirtschaftlich nutzbar und ein Bodenaustausch nicht nötig. Dieser wirtschaftliche Vorteil sowie die naturnahe Geflügelhaltung auf dauerhaft geschützten Grünflächen steigern die Nachfrage für diese Anwendung deutlich. Dazu wird das TERRAM TurfProtecta Rasengitter aus recyceltem Rohstoff hergestellt. Das Material ist umweltneutral und hat keine Auswirkungen auf den Boden oder das Grundwasser. 

 

Lesetipp: Rasen einfach & effektiv pflanzen mit dem TURFquick Saatband. Alles über das biologisch abbaubare Rollrasen-Vlies erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

Was ist beim Verlegen eines Rasenschutzgitters zu beachten?

Das Rasenschutzgitter kann auf bestehenden Grünflächen verlegt werden. Dazu wird die Fläche möglichst kurz gemäht oder gemulcht. Danach tiefe Löcher und Unebenheiten ausgeglichen und gegebenenfalls nachgesät. Danach wird das TurfProtecta Rasengitter darüber ausgerollt und mit den Befestigungspins am Boden flach fixiert. Nach der Befestigung kann die Fläche direkt genutzt werden. Das Gras kann jetzt durch das Gitter wachsen und mit der Zeit fest in die Grasnarbe einwachsen. Somit verschwindet das TurfProtecta Rasengitter mit der Vegetation in der Rasenstruktur und die Oberfläche behält ihr natürliches Grün. Ebenso lässt sich das TurfProtecta Rasengitter bei einer Neuanlage einbauen und auf die vorbereitete Fläche ausrollen und befestigen. Neu angelegter Rasen sollte nach seiner Verlegung nicht betreten werden, bis er mit dem Rasenschutzgitter verwachsen ist. Idealerweise sollte die Fläche erst nach dem ersten Mähen genutzt werden.

Tipp: Nicht nur bei der Geflügelhaltung lassen sich Rasengitter zum Bodenschutz einsetzen. Hunde und Kaninchen besitzen ebenfalls einen natürlichen Hang zum Graben. Schäden von Maulwürfen oder Nagetieren am Rasen beugt das Gitter ebenso vor.

 

Rasenschutz mit TurfProtecta Premium

Rasenschutz mit TurfProtecta Premium

TurfProtecta ist ein Rasenschutzgitter, das sich vor allem durch seine Robustheit bei einem geringen Gewicht auszeichnet. Das Produkt wurde für den dauerhaften Verbleib in der Grasnarbe entwickelt, ist aber dennoch recycelbar und dadurch sehr umweltfreundlich.

Mit TurfProtecta Premium lassen sich auch Grünflächen ausstatten, die z.B. als Stellflächen für leichte Fahrzeuge, intensiv genutzte Fußwege oder als barrierefreie Zufahrten genutzt werden.

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