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TERRAM Geozellen Erosionsschutz: natürliche Böschungsbegrünung

TERRAM
Flusspromenade mit Detailaufnahme Geozellen

Böschungsbegrünung mit TERRAM Geozellen: im Überblick

Stabilisierung von Oberboden und Pflanzsubstrat

Sicheres Anwachsen von Pflanzen kann gesichert werden.

Vollständig wasserdruchlässig

Pflanzen werden ausreichend versorgt und Materialabtrag durch Starkregenereignisse wird reduziert.

Ersatzbaustoffverordnung konform

Lokaler Boden kann zur Verfüllung der Geozellen verwendet werden. Reduktion Bodenrecht → Abfallrecht

Effektive Böschungssicherung

Sicherung von Böschungen bis 1:1 beziehungsweise 45° möglich.

Überall einsetzbar

Anpassung an unregelmäßige Böschungsformen und Einbauten

Flexibler Materialeinsatz

Verfüllung mit Oberboden, Pflanzsubstraten oder mineralischen Materialien

Wirtschaftlichkeit

Kompakte Lieferung und wirtschaftlicher Einbau

Warum Böschungsbegrünung ohne Stabilisierung nicht funktioniert

Begrünte Böschungen dauerhaft vor Erosion schützen

Eine geschlossene Vegetationsdecke kann langfristig zum natürlichen Erosionsschutz einer Böschung beitragen. Bevor sich ein belastbares Wurzelwerk entwickelt, sind Oberboden, Saatgut und junge Pflanzen jedoch besonders gefährdet. Starkregen und konzentrierter Oberflächenabfluss können das lockere Substrat abschwemmen, Saatgut verlagern und Erosionsrinnen bilden.

Auf steilen, trockenen oder hydraulisch belasteten Böschungen kann sich die Vegetation deshalb häufig nur ungleichmäßig entwickeln. Fehlstellen bleiben ungeschützt und werden bei weiteren Niederschlägen zusätzlich ausgewaschen. Wiederholte Ansaaten, das Auffüllen von Oberboden und die Reparatur von Erosionsschäden verursachen zusätzliche Kosten.

TERRAM Geozellen stabilisieren die Vegetationstragschicht bereits vor der vollständigen Durchwurzelung. Die Waben halten Oberboden und Pflanzsubstrat kleinräumig zurück und schützen die Begrünung während der empfindlichen Keimungs- und Anwuchsphase. So ergänzen sich die technische Sicherung durch die Geozellen und der langfristige Erosionsschutz durch die Vegetation.

Ohne Geozellen

Mit Geozellen

Oberboden kann bei Starkregen abscherenDie Waben stabilisieren den Oberboden und Pflanzsubstrat
Saatgut kann ausgespült oder ungleichmäßig verteilt werden.Saatgut und junge Pflanzen bleiben innerhalb geschützter Zellen.
Wasser fließt bevorzugt durch bestehende Rinnen ab, welche dadurch vertieft werden.Die wasserdurchlässigen Zellwände unterstützen eine flächigere Verteilung.
Trockene und ausgewaschene Bereiche erschweren den Bewuchs.Der Wasseraustausch zwischen den Zellen verbessert die Wachstumsbedingungen.
Fehlstellen bleiben erosionsgefährdet.Eine gleichmäßigere Vegetationsentwicklung wird unterstützt.
Nachsaaten und Reparaturen können erforderlich werden.Materialverluste und erosionsbedingte Nacharbeiten werden reduziert.
Das Wurzelwerk muss den Oberboden zunächst allein stabilisieren.Die Zellstruktur schützt die Oberfläche bereits während der Anwuchsphase.

So unterstützen TERRAM Geozellen die Böschungsbegrünung

TERRAM Geozellen bilden auf der Böschung eine stabile, dreidimensionale Trägerstruktur für Oberboden und Pflanzsubstrat. Die einzelnen Waben begrenzen seitliche Materialbewegungen und verhindern, dass sich größere Mengen der Vegetationstragschicht zusammenhängend lösen. Das Substrat bleibt dort, wo es für die Entwicklung der Pflanzen benötigt wird.

Unmittelbar nach der Ansaat ist eine Böschung besonders empfindlich. Das Saatgut hat noch keine ausreichenden Wurzeln gebildet und der eingebrachte Oberboden ist nur gering verfestigt. Die Wabenstruktur schützt einzelne Vegetationsbereiche vor oberflächigem Materialtransport und reduziert das Auswaschen von Saatgut und Substrat.

Böschungssicherung mit Geozellen, grafische Darstellung

Im Gegensatz zu weitgehend geschlossenen Zellwänden bestehen TERRAM Geozellen aus einem vollflächig wasserdurchlässigen Geotextil. Wasser kann durch die textilen Zellwände in angrenzende Bereiche gelangen. Das unterstützt eine gleichmäßigere Verteilung von Niederschlag, Feuchtigkeit und gelösten Nährstoffen innerhalb der Vegetationsschicht.

Dabei wird Wasser nicht innerhalb geschlossener Kunststoffkammern isoliert. Überschüssige Feuchtigkeit kann innerhalb des Systems versickern. Gleichzeitig unterstützt die geotextile Struktur den Rückhalt feiner Bodenbestandteile.

Mit fortschreitender Entwicklung durchwurzeln Gräser, Kräuter, Bodendecker oder Stauden die stabilisierte Vegetationsschicht. Das Wurzelwerk ergänzt die mechanische Wirkung der Geozellen und trägt langfristig zum Schutz der Böschungsoberfläche bei.

1.

Die Geozellen stabilisieren den Oberboden unmittelbar nach dem Einbau.

2.

Die Zellstruktur schützt Saatgut und Jungpflanzen während der Anwuchsphase.

3.

Die Vegetation entwickelt eine geschlossene Oberfläche.

4.

Das zunehmende Wurzelwerk verstärkt langfristig den Erosionsschutz.

Vorteile bei der Begrünung gegenüber HDPE-Geozellen

Bei einer Böschungsbegrünung kommt es nicht nur auf die Stabilisierung des Pflanzsubstrats an. Auch der Wasser- und Nährstofftransport innerhalb der Vegetationsschicht beeinflusst die Entwicklung der Pflanzen.

TERRAM Geozellen bestehen aus vollflächig wasserdurchlässigem Geotextil. Feuchtigkeit kann durch die Zellwände zwischen benachbarten Vegetationsbereichen weitergegeben werden. Typische HDPE-Geozellen besitzen dagegen weitgehend geschlossene Kunststoffwände. Der Austausch findet dort vorwiegend über Perforationen sowie über die offenen Ober- und Unterseiten statt.

EigenschaftTERRAM Geotextil-GeozellenTypische HDPE-Geozellen
Wasserdurchlässigkeit der ZellwandVollflächig wasserdurchlässigAuf Perforationen begrenzt
Austausch zwischen PflanzzellenDurch die textile Zellwand möglichVorwiegend über einzelne Öffnungen
Rückhalt feiner BodenteilchenGeotextile FilterwirkungAbhängig von Größe und Anzahl der Öffnungen
VegetationsentwicklungZellübergreifender Wasser- und Nährstofftransport wird unterstütztStärker vom jeweiligen Lochbild abhängig
Schutz des PflanzsubstratsKleinräumige Stabilisierung innerhalb der WabenEbenfalls zelluläre Stabilisierung

Wirtschaftlichkeit der Böschungsbegrünung

Weniger Erosionsschäden, Nachsaaten und Pflegeaufwand

Bei einer ungesicherten Böschungsbegrünung können Starkregen, Oberflächenabfluss und Materialbewegungen dazu führen, dass Oberboden ergänzt, Saatgut erneut ausgebracht oder Erosionsrinnen repariert werden müssen. Gerade während der Anwuchsphase entstehen dadurch zusätzliche Arbeits-, Material- und Maschinenkosten.

TERRAM Geozellen sichern die Vegetationstragschicht vom Zeitpunkt des Einbaus an. Das reduziert Materialverluste und verbessert die Voraussetzungen für eine gleichmäßige Begrünung. Abhängig vom Projekt können dadurch Nacharbeiten, Nachsaaten und erosionsbedingte Pflegeeinsätze verringert werden.

Erfolgreiche Projekte: TERRAM Geozellen Erosionsschutz

SURFTOWN: Stabilisierung und Begrünung anspruchsvoller Böschungsflächen

LaGa 2026: Dauerhafte Vegetationsschicht auf einer erosionsgefährdeten Böschung

Bayer-Werk: Begrünter Böschungsschutz auf einer industriell genutzten Fläche

Bild: Bayer

Häufig gestellte Fragen

Die Zellen stabilisieren Oberboden und Pflanzsubstrat und schützen Saatgut sowie junge Pflanzen vor dem Ausspülen. Gleichzeitig können Wasser und Nährstoffe durch die wasserdurchlässigen Zellwände zwischen angrenzenden Zellen transportiert werden.

Ja. Bei geeignetem Substrat, passender Pflanzenauswahl und erfolgreicher Anwuchspflege kann sich eine geschlossene Vegetationsdecke entwickeln. Die Zellstruktur ist nach vollständiger Begrünung in der Regel kaum noch sichtbar.

Die erforderliche Substratstärke hängt von Zellhöhe, Pflanzenart, Standort, Böschungsneigung und Wasserversorgung ab. Sie muss projektbezogen festgelegt werden. Das Substrat sollte auf die vorgesehene Vegetation abgestimmt und erosionsstabil eingebaut werden.

Geeigneter örtlicher Oberboden kann grundsätzlich verwendet werden. Vorher sollten Zusammensetzung, Wasserdurchlässigkeit, Verdichtungsverhalten, Nährstoffversorgung und Eignung für die geplante Vegetation geprüft werden.

Die Eignung hängt von Neigung, Untergrund, Wasserbelastung, Exposition, Substrat und Verankerungsmöglichkeiten ab. Bei sehr steilen, instabilen oder stark überströmten Böschungen ist eine fachtechnische Prüfung erforderlich.